Theaterprojekt Icebreaker – Depression im Jugendalter

Ein besonderes Theaterprojekt findet vom 14. bis 18. Januar 2019 an der Sperberschule statt. Unter der Leitung des Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak bereiten in dieser Woche acht Jugendliche das Thema Depression im Jugendalter spielerisch auf.

Stell Dir vor, Du bist für 60 Minuten Psychiater und darfst diagnostizieren. Beim Theaterstück Icebreaker wird das gesamte Publikum zum Facharztkollektiv. Welche der Figuren auf der Bühne sind an einer ernsthaften Depression erkrankt, und welche sind einfach nur “schlecht drauf”.
Kann man das überhaupt anhand einer Checkliste unterscheiden?
In nur vier Tagen wird das Stück mit Jugendlichen ein geprobt. Das Publikum wird während der Vorstellung immer wieder aufgefordert, Stellung zu dem auf der Bühne Dargebotenen zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Zudem erfahren sie, wo sie für und mit betroffenen Jugendlichen professionelle Hilfe holen können.

Ziel des Stückes:
"Die Zuschauer erkennen, dass sich psychische Erkrankungen oft schleichend und zunächst unbemerkt entwickeln. Sie lernen Verdachtsmomente einer beginnenden oder vorhandenen Depression zu erkennen und diese anzusprechen. Vor allem aber lernen sie, dass Depression eine heilbare Krankheit ist.
Durch theaterpädagogisches Erleben finden die Zuschauer einen neuen Zugang zu der Erkrankung Depression und zu der Problematik der in der Familie Beteiligten, besonders die der Geschwisterkinder.
Die interaktive und dadurch sehr intensive und persönliche Auseinandersetzung nimmt der Krankheit das Fremde und schafft Verständnis für den Erkrankten und sein direktes Umfeld.

Premiere und Vorstellung für die Eltern:
Donnerstag, 17.01.2019 um 19:00 Uhr in der Sperberschule,Turnhalle 05 Sperberstraße 85


Für die SchülerInnen sind zwei Vorführungen - Freitag, 18.01.2019 - 09:45 Uhr und 11:30 Uhr


Eine Initiative des Jugendamtes der Stadt Nürnberg, der Jugendsozialarbeit an Schulen, gemeinsam mit der Sperber-Mittelschule.