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Schule mit Kohlköpfen 1989

Nürnberger Nachrichten vom 27.09.1989

Erster Abschnitt der Biologiezentrale Sperberstraße steht

Schule mit Kohlköpfen

Jugend soll die Natur be"greifen" - Auch Erwachsene willkommen

Der Ort an dem städtische Schulpolitik die dicksten Früchten trägt, das ist die Schulbiologiezentrale an der Sperberstraße. Der erste Bauabschnitt ist geschafft, weshalb zwei hohe Beamte aus dem Rathaus, Dieter Wolz und Manfred Schreiner, auch sofort herbeieilten um runde Kohlköpfe und Zucchini gebührend zu bewundern.

Damit die Großstadtkinder die Natur nicht nur aus Büchern kennenlernen, sondern mit allen Sinnen erfahren können, haben 40 von den rund 100 Volks-Realschulen und Gymnasium einen eigenen Schulgarten. Die Schulbiologiezentrale unterstützt die einzelnen Schulen durch gärtnerische und ökopädagogische Beratung durch Lehrerfortbildung und Lieferungen von Pflanzmaterial.

Da ist ein Duftgarten, der den Kindern das Schmecken, Riechen, Tasten und Fühlen von Blatt- und Blütenpflanzen erlaubt. Der Bauerngarten macht sie mit Wachstums- und den Erntenzeiten der verschiedenen Früchten und Gemüsesorten bekannt. Ein Glanzstück der Zentrale ist der Teich, 25 Meter breit und zwölf Meter tief, mit verschieden Tiefzonen und Uferformen. In diesem Biotop die Natur selbst überlassen und entwickelt ihr eigenes Pflanzen-, Vogel- und Insektenleben.

Die Schulbiologiezentrale entstand, weil in den Schulgärten die Euphorie der Anfangsjahre einer Ernüchterung und Stagnation gewichen ist. Da „musste gegengesteuert werden", meinte Lehrer Gottfried Harleß. Aber auch erwachsene Interessente, Nachbarn zum Beispiel, kommen regelmäßig und suchen Entspannung.

Die Sperberschule ist zertifizierter Projektpartner der Musikpädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg.

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